Menü

Aktuelles

Wir von Matzner – Lebensqualität Daheim haben beide Augen und Ohren im Landkreis, wenn es um älter Menschen und deren Bedürfnisse geht. Wir beobachten Entwicklungen und mahnen auch manchmal Verbesserungsbedarf an, wenn wir diesen erkennen. Wir kommunizieren mit vielen Ämtern und Behörden, Kommunen und Krankenkassen. Und an diesen – oft wertvollen – Informationen wollen wir Sie teilhaben lassen. Wenn Sie also Interessen haben: Schauen Sie einfach ab und zu mal auf diese Seite. Das Lesen lohnt sich.

Widersprüchliche Signale aus den Alten- und Pflegeheimen

Natürlich sind auch wir alle und insbesondere unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag mit dem Thema „Corona“ konfrontiert. Gerade bei älteren Menschen hat das Virus viele Entbehrungen und auch Leid mit sich gebracht. Sicher hat die Politik am Beginn der Pandemie Vieles unterschätzt und die Heime zu wenig geschützt. Jetzt aber, nachdem die allermeisten Bewohner geimpft und damit weitgehend geschützt sind, wäre es an der Zeit, mit pragmatischen Lösungen Erleichterungen zu ermöglichen. Warum also müssen die Menschen noch immer allein und mit Mundschutz zu den gewohnten Essenszeiten im Zimmer sitzen und dürfen sich nicht in der Gemeinschaft treffen? Warum isoliert man die Bewohner noch immer so als wären sie hoch ansteckend? Und warum tut die Politik nichts gegen diese Schieflage, wo doch in jeder Nachrichtensendung von einer „Wiederherstellung der Grundrechte“ gesprochen wird?

Wenn jemand zweimal geimpft ist und auch das Personal in den Heimen alle Regeln einhält, sollte es möglich sein, dass die Menschen endlich mal wieder zusammenkommen, spielen, sich unterhalten oder singen dürfen. Wir von Matzner Lebensqualität Daheim sehen das als selbstverständlich an und hoffen, dass die Verantwortlichen in Berlin und München bald ein Einsehen haben werden. Gottseidank agieren viele Heimleitungen inzwischen praxisgerecht und menschlich. Bleibt zu hoffen, dass man ihnen deswegen keinen Strick draus dreht. Denn das wäre ein fatales Zeichen der Politik.

Der Blick in den Demografie-Bericht

Der aktuelle Demografie-Bericht sieht voraus, dass der Altersdurchschnitt im „Fünf-Seen-Land“ überdurchschnittlich steigt. Trotz des Zuzuges junger Familien und Menschen im arbeitsfähigen Alter wird im Jahr 2037 jeder dritte Bürger älter sein als 65 Jahre. Im bundesweiten Vergleich reden wir von einem „Spitzenplatz“. Der Landkreis Starnberg weist heute ein überproportionales Wachstum auf. In den Jahren von 1990 bis 2018 ist die Bevölkerung um mehr als 20 Prozent gestiegen. Glaubt man den Vorhersagen, werden in 15 Jahren 144.000 Menschen im Landkreis wohnen, also 10.000 mehr als heute. Und auch der Trend, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu wollen, verstärkt sich weiter. Themen wie Barrierefreiheit, mobile Pflege oder haushaltsnahe Dienstleistungen gewinnen an Bedeutung.

Betrugsmaschen werden immer dreister

Die Polizei warnt seit langem vor Betrügern, die meistens am Telefon auftreten und mit dem „Enkel-Trick“ arbeiten. Diese Tricks werden immer weiter perfektioniert, so dass es vielen älteren Menschen schwer fällt, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Auch wir wurden schon Zeugen solcher Betrugsversuche und können unsere Kunden nur warnen. Weder der vermeintliche Enkel noch der „Polizist“ oder jemand, der erst mal unbekannt erscheint, sollte ins Haus oder in die Wohnung gelassen werden, schon gar nicht, wenn die Gründe für den Besuch dubios erscheinen. Und Bargeld, Gold oder Wertpapiere sollten grundsätzlich sicher verwahrt sein. Wir geben unseren Kunden immer einen recht einfachen Rat: Gehen Sie zur (richtigen) Polizei und lassen Sie keinen Fremden an Ihr Hab und Gut.